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Bleirohre erkennen und sanieren in Düsseldorf

Aktualisiert am 03.09.2026 · Rohrreinigung Düsseldorf

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Kurzantwort: Bleirohre kommen in Gebäuden vor, die vor 1973 errichtet wurden. Sie sind gesundheitsschädlich, da Blei ins Trinkwasser übergehen kann. Erkennen lassen sie sich durch die silbergraue, weiche Oberfläche. Ein Austausch ist Pflicht - zugelassene Betriebe in Düsseldorf erledigen das zügig.

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Warum Bleirohre ein Problem sind

Blei ist ein neurotoxisches Schwermetall, das schon in geringen Mengen gesundheitsschädlich ist - besonders für Kinder und Schwangere. Aus alten Bleileitungen kann Blei ins Trinkwasser übergehen, vor allem wenn das Wasser längere Zeit in der Leitung steht (zum Beispiel über Nacht). Der seit 2021 gültige Trinkwassergrenzwert liegt bei 10 Mikrogramm pro Liter - ein Wert, den Bleileitungen in der Praxis häufig überschreiten.

Wo kommen Bleirohre vor?

Blei wurde in Deutschland bis etwa 1973 als Leitungsmaterial für Hauswasserleitungen verwendet. Betroffen sind vor allem:

  • Gründerzeit- und Altbauten (vor 1920 in Düsseldorf)
  • Gebäude aus den 1950er und 1960er Jahren
  • Manche Zwischenbauten, bei denen nur Teilrenovierungen stattfanden

Neuere Gebäude und Häuser mit Kernsanierung nach 1973 haben in der Regel keine Bleileitungen mehr.

Bleirohre erkennen: So geht es

Bleirohre lassen sich an mehreren Merkmalen erkennen:

  • Farbe: Frisch angeschnitten silberglänzend, an der Oberfläche matt-grau bis dunkelgrau (Oxidschicht).
  • Weichheit: Blei ist sehr weich - ein Fingernagel hinterlässt leicht eine Rille im Rohr. Kupfer ist dagegen hart und rötlich-orange.
  • Oberfläche: Bleirohre haben oft eine leicht gewellte, unregelmäßige Oberfläche (Strangpressverfahren).
  • Querschnitt: Im Vergleich zu Kupfer haben Bleirohre meistens kleinere Durchmesser (10 bis 20 mm).

Im Zweifelsfall können Sie Wasser im Labor testen lassen (Gesundheitsamt Düsseldorf oder akkreditierte Labore geben Auskunft) oder einen Installateur mit einem Rohr-Materialcheck beauftragen.

Rechtliche Lage für Vermieter

Vermieter sind seit 2013 verpflichtet, Mieter über Bleileitungen zu informieren. Seit 2014 gilt in Deutschland für alle Trinkwasserinstallationen der Grenzwert von 10 µg/l Blei - was de facto bedeutet, dass Bleileitungen in der Trinkwasserinstallation ausgetauscht werden müssen. Das Gesundheitsamt Düsseldorf kann entsprechende Maßnahmen anordnen.

Sanierungsmöglichkeiten

Vollständiger Rohraustausch

Die sicherste und dauerhafteste Lösung ist der komplette Austausch der Bleileitungen gegen Kupfer- oder DVGW-zugelassene Kunststoffrohre (PE-X, PP). Ein zertifizierter Installationsbetrieb in Düsseldorf kalkuliert je nach Umfang 1.500 bis 6.000 Euro für eine komplette Trinkwasseranlage in einem Einfamilienhaus.

Grabenlose Innensanierung

Bei schwer zugänglichen Leitungen kann eine Epoxidharz-Innenbeschichtung die Bleioberfläche versiegeln. Diese Methode ist kostengünstiger, aber für Trinkwasserleitungen in Deutschland nur bedingt zugelassen und umstritten. Klären Sie den Einsatz vorab mit dem Gesundheitsamt.

Sofortmaßnahme: Wasser spülen

Bis zum Austausch empfiehlt das Umweltbundesamt, morgens und nach längerem Nichtgebrauch das Wasser 2 bis 3 Minuten ablaufen zu lassen, bevor Sie es verwenden. Für Säuglinge und Kleinkinder kein Leitungswasser aus Bleileitungen verwenden.

Fazit

Bleirohre in Düsseldorfer Altbauten sind ein ernstes Gesundheitsrisiko und müssen ausgetauscht werden. Ein zugelassener Installateur identifiziert das Problem schnell und erstellt einen Kostenvoranschlag für den sicheren Rohraustausch.

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